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Archiv der Kategorie: Roman

3 Projekte zugleich, vollkommener wahnsinn?

Meistens arbeite ich nur an einem Projekt auf einmal, weil ich der Meinung bin das ein Projekt 100% meiner Aufmerksamkeit verdient. Aber jetzt sitze ich gerade an drei Projekten auf einmal. Ich muss feststellen, es geht, wenn man jedem Projekt einen ganzen Tag alleine widmet.

So kann ich jedem Projekt die Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, die es verdient. Praktisch ist vielleicht das sich alle drei in verschiedenen Stadien des Schreibens befinden und daher unterschiedliche Arbeitsweisen vonnöten sind. Das Erste ist in der Überarbeitungsphase, das Zweite beginnt gerade die Rohfassung und das Dritte ist noch in der Recherchephase.

Nur am Sonntag wird nicht geschrieben oder gelernt, da wird gezeichnet und ausgespannt, ansonsten hätte ich wohl schön längst einen Zusammenbruch gehabt.

Dieser kleine Avatar am Anfang des Artikels, ist mein Werk und ich habe ihn einem Youtube-Nutzer geschenkt, dessen Videos mir sehr gefallen.

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Das schlimmste was einem Autor passieren kann…

Alles weg! Das ist so ziemlich das schlimmste Szenario, das sich ein Autor vorstellen kann.

Vor einigen Jahren, 2010 um genau zu sein, begann ich mit dem Sammeln und Recherchieren für eine Geschichte, die in der nordischen Mythologie spielt. Ich las die Lieder der älteren Edda (gelobt sei an dieser Stelle der wunderbare Reclamverlag der es möglich macht so was auch zu bezahlen), die Edda von Snorri Sturluson, Artikel und Bücher über die Forschung dazu. Das meiste von Artikeln und Büchern war auf Englisch und allein das Einlesen in Altnordisch war ein graus. Immerhin will man die Vatersnamen ja richtig schreiben.

Dann vor ein paar Tagen wollte ich mal wieder darin schmökern und erhielt den Schock meines Lebens. Letztes Jahr, hatte ich einen Virus auf meiner Festplatte, einen ziemlich bösartigen sogar und musste alles komplett neu formatieren. Da ich einige Dateien und vor allem meine Geschichten immer drei Mal abspeichere, dachte ich mir nicht viel dabei und dann gingen meine beiden, wohlgemerkt zwei Stück, USB-Sticks kaputt. Und damit war die Gefahr groß das meine Geschichten und viele Unterlagen der Uni verloren gegangen wären. Aber das meiste konnte zum Glück auf einen anderen USB-Stick gerettet werden. Wie gesagt das Meiste, die wichtigsten Daten, so schien es, waren gerettet (vor allem solche Sachen die man für die Uni, das Arbeitsamt oder ähnliche Institutionen braucht, das ist alles gerettet worden).

Leider war meine Geschichte, der ich den Arbeitstitel: „Die Wolfsgötter“ gegeben hatte nicht darunter. Alles, was ich in mühsamer Kleinstarbeit über Fenrir und ähnliche Gestalten in anderen Mythologien gesammelt hatte, war weg! Und nicht nur das, auch das Manuskript selbst war weg. Ich saß nur noch heulend am PC. Insgesamt zwei Jahre arbeit, vollkommen vernichtet.

Ich hatte auch mit drei Betas überarbeitet, aber mein Namensgedächtnis ist nur als miserabel zu bezeichnen, ich kannte die Gesichter aber mir fielen die Namen nicht mehr ein. In dem Forum wo ich meine Betas gefunden hatte, war die Suchanfrage leider erfolglos. Ich hatte gehofft, dass sie vielleicht wenigstens noch die erste, unbearbeitete Version hätten, aber leider fand ich nichts.

Heute dann die Erlösung, eine meiner Betas sagte mir das Sie die Datei vielleicht noch hätte, ich hatte einigen mein Leid in einem Chat geklagt, sie war auch dabei und sprach mich an. Jetzt hoffe ich, dass ich wenigstens die unbearbeitete Version wieder bekomme. Ich hatte mich schon daran gesetzt die Geschichte neu zu plotten und ich werde diese neue Version auch schreiben. Trotzdem wäre es wunderschön, wenn ich diese erste Version wieder bekommen könnte, denn es steckt sehr viel Arbeit darin und außerdem war es mein zweites fertiges Werk und das Erste, an dem ich mich mit Betas an die Überarbeitung gemacht hatte. Es vielleicht wieder zurück zu bekommen, das ist etwas, worauf ich nicht mehr zu hoffen gewagt hatte.

Ich weiß das klingt etwas theatralisch aber jedem Autor liegt seine Geschichte doch am Herzen und sie zu verlieren ist so ziemlich das schlimmste, was einem passieren kann.

 
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Verfasst von - Januar 30, 2013 in Kreatives, Roman, Schreiben

 

Nano, 1. Woche

Tlamati ist der Dämon um den es in dem heutigen Zitat geht. Das Bild habe ich seklbst gezeichnet.

Die erste Woche des Nano ist rum. In den letzten Tagen schrieb ich an Szenen die mir arg an die Substanz gehen und auch meinen Charakteren einiges an Stärke abverlangen.

Man merkt spätestens jetzt ob eine Gedschichte gut ist und man seine Pappenheimer kennt oder nicht. Denn nun kommt Leben in die Sache und meine Charaktere verselbstständingen sich, Plötzlich ist ein Charakter da, den ich nicht eingeplant und auch nicht gesehen hatte (kein Wunder er ist nur 55 cm groß). Inzwischen musste ich einen meiner Sympathieträger einen ziemlichen Knacks verpassen und eigentlich wirkt er damit irgendwie realistischer.

Ein anderer Charakter ist bisher noch recht blass doch langsam wird sie aus sich herauswachsen,  aber auch andere Charaktere haben noch nicht wirklich Farbe bekommen, aber das müssen sie noch vor dem Finale, wo alles drunter und drüber und durcheinander gehen wird.

Als Szene habe ich euch heute die ausgesucht, in welcher mein Charakter Tlamati, der bis dato als ein Charakter auftrat der ein rechter Halodri war, ein wenig mehr Tiefe erhaält. Er ist ein NAchtelfen und Dämonenmischling. Zwei recht kriegerische Völker in meiner Welt und Tlamati bildet hierbei keine Ausnahme. Dämonen leben ihre Gefühle aus, die guten wie die schlechten, wenn sie das bedürfnis jemanden zu töten verspüren, dann tun sie es, das gleich gilt für alle anderen Gefühle und Gedanken. DAs kann positiv, wie Negative Folgen haben. In dieser Szene begegnet man auch zwei Charakteren die man in der Star-Trek-Sprache gerne als Red Shirts bezeichnet, also zwei Figuren die nur exisitieren damit sie getötet werden.

Außer dem Boden, galt seine ganze Aufmerksamkeit den beiden Menschen, der eine hatte im linken Stiefelrand ein Messer, wenn er das richtig sah, war die Klinge zehn Zentimeter lang. Hervorragend für seine Bedürfnisse. Ein wenig bedauerte er das Ableben dieser Männer, aber es war Krieg, wer da in die Armee eintrat musste damit rechnen getötet zu werden. Tlamati bekam eine Gänsehaut, das Blut seines Vaters meldete sich, Dämonen liebten, Leid und Zerstörung, Tod und Schmerz. Es war ein wunderbares und außergewöhnliches Gefühl, die Macht zu haben, ein Leben zu beenden.

Tlamati griff nach dem Messer, es brannte in seiner Handfläche. Er zog es raus. Der Soldat drehte sich um. Er bekam es gleich zu spüren. Bereits in der Aufwärtsbewegung drehte Tlamati es und stieß direkt in den Oberbauch. Er hörte wie die Magensäure austrat und die Klinge in die Leber stach. Danach begann sofort die Säure die Leber anzugreifen. In ihm rauschte das Blut und er empfand pure Freude, so musste es für seinen Vater gewesen sein. Er wollte mehr, viel mehr. Seine Klauen griffen nach der Kehle seines Opfers und durchtrennte sie, als wäre sie aus Gelee. Er griff nach der Schulter zog sich rauf, drehte das Messer, zog es raus und zerschnitt dem zweiten Mann die Kehle, bevor dieser die Chance hatte sich von seinem Schock zu erholen. Dann wiederholte er den Stich in den Oberbauch, drehte das Messer und zog es raus.

Ich möchte allerdings hinzufügen das Tlamati nicht aus Spaß und Freude tötet, immer nur aus der Notwendigkeit heraus. Diese Männer hätten ihn auch getötet, wenn er ihnen die Gelgenheit dazu gegeben hätte.  ICh bitte auch darum daran zu denken: Das hier ist kein Mensch und Fanatasy heißt nicht zwangsläufig, Kinderbuch. Obwohl die deutsche Buchindustrie das zu glauben scheint, zumindest einige Verlage.

 
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Verfasst von - November 8, 2012 in Kreatives, Roman, Schreiben

 

Nano, 1. Tag

Der Nano hat begonnen seit Mitternacht hauen ein Haufen Leute rücksichtslos in die Tastatur ihres PCs und bringen ihre Ideen zu Papier.
Nach zwei erfolgreichen Nanos weiß ich der erste Tag ist der Produktivste und der Tag an dem die Nanoseite nie erreichbar ist, wenn die Amerikaner anfangen zu schreiben. Dann bricht das gesamte System erst einmal bis zum nächsten Tag zusammen. Ein guter Tag also um sich wenig um aktualität zu kümmern und ein gemütliches Polster anzuschreiben, damit man doch mal im Notfall nicht gleich die Panik bekommt, weil man an einem Tag nicht schreiben kann.
Mein heutiger Schnipsel sind meine Ersten Zeilen in meiner Geschichte:

Die heiße Sonne schien unbarmherzig auf den Hof hinab. Die Hitzeschlirren in der Luft waren so stark das er glaubte, der Mann der vor ihm Stand sei nur eine Erscheinung. Ein Bild seines durch Alkohol getrübten Verstandes.

Demnächst werdet ihr auch meine erste Rezension in diesem Blog bewundern dürfen, ich habe vor von nun an regelmäßig Rezensionen zu schreiben. Mein erstes Buch ist ein Jugendkrimi der im viktorianischen England spielt.

 
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Verfasst von - November 1, 2012 in Kreatives, Roman, Schreiben

 

Nanowrimo der Monat des Schreibens

Wie so viele andere auch ist der November für mich der Monat des Nanowrimo, diesem Projekt verdanke ich viel, dadurch habe ich gelernt wie wichtig es ist einen guten Plan von seinem Werk zu haben.

Dieses Jahr werde ich meinen Nano, wie einige andere auch, auf diesem Blog ein wenig dokumentieren, Schnipsel werden dazu gehören.
Mein Projekt dürfte sich der Humoristischen High-Fantasy zuordnen lassen und wird dementsprechend nicht besonders ernst ablaufen.

Wer nun die Heldenreise durch ein imaginäres Land erwartet, der wird entträuscht werden, denn meine Protagonisten sitzen im Gefängnis fest. Auch wer erwartet man würde sie dabei beobachten wie sie ihre Flucht planen, der wird enttäuscht, denn sie bleiben bis zum schluss im Gefängnis.

Es ist auch kein normales Gefängnis, sondern eines in welchem man die kriegswichtigen Geiseln inhaftiert. Unter diesen Geiseln befinden sich meine Protagonisten, welche einen Weg finden aus dem Gefängnis heraus den Krieg zu sabotieren. Genauer werde ich während meines Nanos auf den Plot eingehen, ich möchte euch allerdings heute schon meine sechs Hauptakteure vorstellen:

  1. Leo, einMensch, von Beruf Major, er ist ein Seelenfreund der mit Drachen kommunizieren kann und Mitglied der Drachenritterstaffel in der aukarischen Armee
  2. Tlamati, ein Dämonen-Nachtelf-Mischling, weil der Krieg viele seiner Verwandten getötet hat, ist er nun der Erbe des Königs von Mahasti, einem Dämonenstaat, von Beruf ist er Dieb
  3. Ctilali, eine Schlangendämonin, die eine hervorragende Schützin und die älteste Tochter eines mahastischen Adligen ist, von Beruf her ist sie Rechtsanwältin
  4. Nerwen, eine Elfe die eine Trickbetrügerin ist und gerne den Beruf der Schauspielerin ergreifen möchte.
  5. Pax, ein Bergnom der gerne Koch wäre, aber mit dem Beruf des Alchemisten eine hervorragende Wahl für seine Fähigkeiten getroffen hat
  6. Alastríona, die Prinzessin des Kiotekischen Königs ist zur Hälfte eine Banshee und kann mit ihrem Begleitvogel Tschori Krankheiten und Verletzungen heilen, aber wie jede Banshee sieht auch sie den Tod vorraus.

Wer nun neugierig geworden ist, den lade ich herzlich ein im November einige Schnipsel zu verfolgen und sich mit mir durch die Abenteuer dieser Truppe zu wurschteln. Ich freue mich schon darauf, so wie ich mich letztes Jahr auf meine Magier freute.

 
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Verfasst von - Oktober 23, 2012 in Kreatives, Roman, Schreiben

 

Charaktere und ihre Namen

Da ich mich gestern über die Namensgebung amerikansicher Comic-Buch-Autoren aufgeregt habe, habe ich selbst einmal über die Namen meiner Charaktere nachgedacht. Es ist ja wie wir wissen nicht möglich das Rad neu zu erfinden, man kann es nur neu verzieren. Ebenso sind alle Plots schon in der einen oder anderen Art und Weise erzählt worden und diese Plots haben sich bewährt und erhalten, einfach weil sie so gut sind.

Wie kann man also einen alten Plot neu ausstatten? Genau, mit eigener Welt, eigenen Charakteren und (Wer das Talent dazu hat) mit einer eigenen Sprache und Kultur.

In meinem Fall habe ich mal eine alte Geschichte herrausgekramt und festgestell: „Oh gott, habe ich das geschrieben?“ Ich weiß nicht wie es denjenigen geht die ihrerseits alte Geschichten ausgraben und darin kesen, aber ich habe gedacht: „Das habe ich wirklich einer Person zum Beta-lesen gegeben?“ ICh schämte mich in Grund und Boden, obwohl die Idee an sich nicht schlecht ist, nur die umsetzung und das schließlich geschriebene lassen mich doch sehr an meinem möglichen Talent zweifeln.

Nun aber zurück zu den Namen, an dieser Geschichte merkte ich das man aufpassen sollte wie man seine Charaktere nennt, ich habe zwei Charaktere in der Geschichte deren Namen mit „Fe“ beginnt und dann noch einen dritten Charakter mit dem Anfangsbuchstaben „F„. Verwirrung vorprogrammiert, sollte ich diese Geschichte weiter überarbeiten woran ich zweifle ich glaube sie neu zu schreiben wäre das kleinere Übel, dann werde ich einen dieser Charaktere umschreiben. Man sollte den Leser nie verwirren ansonsten legt er das Buch weg.

Außerdem stellte ich fest das ich mich doch sehr verbessert haben muss, denn als ich weiterlas (ja ich habe mich da wirklich durchgequält) musste ich feststellen, das ich einige Fehler bereits in meiner nächsten Geschichte vermieden habe, alleine dafür gebührt meinen Beta-Lesern ein großes Dankeschön.

Zudem heißt es ja „Nomen est Omen“ In meinen Geschcihten wähle ich die Namen immer nach ihrer Bedeutung aus, es gibt nur ganz wenige Ausnahmen. Zum Beispiel, kann ich einen Charakter der nicht auffallen möchte nicht den Namen Theophilus geben, auch wenn dieser Name sehr gut zu seinem Charaktter passt. Da passt dann soetwas wie Peter oder Jakob halt besser, auch wenn die Bedeutung ungefähr so gut passt wie die Faust aufs Auge.

Manchmal muss man halt die Namen so vergeben wie sie zum Plot passen, auch wenn sie nicht zum Charakter passen.

 
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Verfasst von - Juli 20, 2012 in Roman, Schreiben

 

Die Literaturrecherche

Am Anfang einer jeder Hausarbeit und einer jeden Schriftstellerischen Tätigkeit steht die Recherche, manchmal ist sie einfach und manchmal nicht. In meinem Fall gibt es mehr als genügend Literatur zu den Themen Teufel, Dämonen, Kultur und auch zu dem Thema Horrorfilm. Schade nur das es nur so wenig Literatur dazu gibt das beides gleichzeitig behandelt.

Schwierig ist es nur der Suchmaschine des OPAC die richtigen Schlagworte einzugeben, den Rest macht das Programm alleine. Aber dann muss man auch die richtigen Bücher aus dieser Liste filtern, denn ein Buch über das die Bedeutung des Teufels in der christlichen Heilsgeschichte behandelt wird bei einem Horrorfilm vermutlich von geringerer Hilfe sein, als ein Buch das den Teufel ikonografisch aufschlüsselt.

Zudem stellt sich nach der Lektüre dieser zitierfähigen Literatur immer noch die Frage einer These. Ich habe schon immer Probleme damit gehabt meine Gedanken klar in einem Satz zu formulieren, also wirklich nur ein Satz und nicht mehr. Ein ähnliches Problem stellt sich mir wenn ich Titel bei meinen Romanen finden soll.

 
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Verfasst von - Juli 11, 2012 in Hausarbeit, Roman, Schreiben