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Archiv für den Monat Juli 2012

Charaktere und ihre Namen

Da ich mich gestern über die Namensgebung amerikansicher Comic-Buch-Autoren aufgeregt habe, habe ich selbst einmal über die Namen meiner Charaktere nachgedacht. Es ist ja wie wir wissen nicht möglich das Rad neu zu erfinden, man kann es nur neu verzieren. Ebenso sind alle Plots schon in der einen oder anderen Art und Weise erzählt worden und diese Plots haben sich bewährt und erhalten, einfach weil sie so gut sind.

Wie kann man also einen alten Plot neu ausstatten? Genau, mit eigener Welt, eigenen Charakteren und (Wer das Talent dazu hat) mit einer eigenen Sprache und Kultur.

In meinem Fall habe ich mal eine alte Geschichte herrausgekramt und festgestell: „Oh gott, habe ich das geschrieben?“ Ich weiß nicht wie es denjenigen geht die ihrerseits alte Geschichten ausgraben und darin kesen, aber ich habe gedacht: „Das habe ich wirklich einer Person zum Beta-lesen gegeben?“ ICh schämte mich in Grund und Boden, obwohl die Idee an sich nicht schlecht ist, nur die umsetzung und das schließlich geschriebene lassen mich doch sehr an meinem möglichen Talent zweifeln.

Nun aber zurück zu den Namen, an dieser Geschichte merkte ich das man aufpassen sollte wie man seine Charaktere nennt, ich habe zwei Charaktere in der Geschichte deren Namen mit „Fe“ beginnt und dann noch einen dritten Charakter mit dem Anfangsbuchstaben „F„. Verwirrung vorprogrammiert, sollte ich diese Geschichte weiter überarbeiten woran ich zweifle ich glaube sie neu zu schreiben wäre das kleinere Übel, dann werde ich einen dieser Charaktere umschreiben. Man sollte den Leser nie verwirren ansonsten legt er das Buch weg.

Außerdem stellte ich fest das ich mich doch sehr verbessert haben muss, denn als ich weiterlas (ja ich habe mich da wirklich durchgequält) musste ich feststellen, das ich einige Fehler bereits in meiner nächsten Geschichte vermieden habe, alleine dafür gebührt meinen Beta-Lesern ein großes Dankeschön.

Zudem heißt es ja „Nomen est Omen“ In meinen Geschcihten wähle ich die Namen immer nach ihrer Bedeutung aus, es gibt nur ganz wenige Ausnahmen. Zum Beispiel, kann ich einen Charakter der nicht auffallen möchte nicht den Namen Theophilus geben, auch wenn dieser Name sehr gut zu seinem Charaktter passt. Da passt dann soetwas wie Peter oder Jakob halt besser, auch wenn die Bedeutung ungefähr so gut passt wie die Faust aufs Auge.

Manchmal muss man halt die Namen so vergeben wie sie zum Plot passen, auch wenn sie nicht zum Charakter passen.

 
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Verfasst von - Juli 20, 2012 in Roman, Schreiben

 

Namen und ihre Bedeutung

Es ist doch immer wieder interessant, sich die ergüße der Amerikanischen Film- , Unterhaltungs- und Medien-Industrie anzusehen. Heute sah ich auf Youtube einen Trailer für einen Zeichentrickfilm mit dem Titel: „Next Avengers – Heroes of Tomorrow“.

Ganz nett anzusehen, aber mehr auch nicht, da ich allerdings eine Schwäche für nordische Mythologie habe und darin Thors Tochter vorkommen soll dachte ich ich mir Googles mal, mal sehen was kommt. Und was kam? Ein Wikipedia-Eintrag auf Englisch und was steht da?

Zitat: „Torunn (Daughter of the absent Thor and Sif)“

Ich könnte heulen, nicht nur, das Thor und Sif drei Kinder zusammen hatten und mindestens eines davon weiblich war, nein, dieser Name ist auch noch irreführend. Thor war der Donnergott und wenn ich mich nicht vollständig falsch erinnere war sein Name Programm, also sein Name war gleich die Funktion die er für die Menschen hatte. Er war ein Wettergott und produzierte mit seinem Hammer, dessen Name ich vergessen habe, Blitz und Donner. Wenn man schon Figuren aus der nordischen Mythologie für ein Comicheft entlehnt und sich davon inspirieren lässt, könnte man doch wenigstens etwas mehr über die Namensgebung recherchieren und sie berücksichtigen.

Thorunn ist soweit ich weiß ein Norwegischer Name und setzt sich aus Thor (Donner) und Unnr (Welle) zusammen. Also wäre die Bedeutung dieses Namens Donnerwelle, warum kann man dann nicht gleich den Namen der Tochter aus der Mythologie nehmen? Thrud bedeutet, glaube ich, soviel wie Kraft. Meines Erachtens auch nicht schlimmer als Torunn. Abgesehen davon das ich bei der schlechten Tonqualität bei Youtube immer wieder Taran verstanden habe.

Nun der Plot ist recht einfach gestrickt, eine Heldenreise nach feinster Manier, wie es sie bereits seit den alten Griechen gibt. Da ich den Film nicht gesehen habe kann ich dazu nur sagen, das der Trailer nicht dazu geführt hat, das ich mir diesen Film ansehen will. Da Trailer neugierig machen sollen, hat dieser hier seinen Zweck definitiv verfehlt.

 
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Verfasst von - Juli 19, 2012 in Filme

 

Trailer sollen neugierig machen

Von meinem ImageshackaccountEin Trailer ist ja dazu da das Menschen neugierig werden und sich den Film im Kino ansehen. Aber wenn ich mir auf einschlägigen Seiten, auch hier findet ihr wieder eine Seite in meinen Links, die Trailer ansieht, bekommt man doch den Eindruck das vor allem junge Menschen ins Kino gelockt werden sollen. Angesichts der immer größer werdenden Anzahl an Senioren ein seltsamer Trend. Dabei wäre es vielleicht nicht schlecht mehr Werbung für Anspruchsvolle Filme zu machen, die vor allem das ältere Publikum ins Kino locken. Vor allem wenn man bedenkt das die meisten Kinobesitzer, Betreiber und Techniker, sowieso schon glauben das Publikum wäre taub.

Allerdings muss ich sagen das es auch noch Filme gibt die keinerlei Ansprüche an das Kinopublikum stellen und trotzdem für ein breite Publikum zugeschnitten sind, also Familienfilme sind. Vor kurzem habe ich mir einmal beide „Rise of the Guardians“-Filmtrailer angesehen und muss sagen, man bedient sich guter alter Plots und trotzdem erscheint mir der Film sehr interessant. Auch wenn viele es mit „The Avengers“ vergleichen, sollte man diesen Vergleich nicht zu leichtfertig anstellen.

Im Film: „The Avengers“ werden völlig andere Themen behandelt, was vor allem durch das Ursprungsgenre zustande kommt. Dort ist das Publikum auch ein wesentzlich älteres. Der Film beruht auf einer Comicserie die unterschiedliche Figuren, verschiedener Comicserien in einem einzigen Comic vereint, diese Comics hatten ihre große Zeit in den sechziger und siebziger Jahren. Schon damals sollte eher ein jugendliches Publikum angesprochen werden.

Der neue Film von Dreamworks hingegen basiert auf einer Kinderbuchreihe von William Joyce, diese Bücher zielen bereits auf ein wesentlich jüngeres Publikum ab, sehr gut daran zu sehen, das zwei der Bücher als Bilderbücher erschienen sind. Zudem erschien das erste Buch dieser Reihe 2011. Da also keiner von beiden irgendwelche Gemeinsamkeiten hat, außer dem Kampf gegen das böse, finde ich einen Vergleich in dieser Hinsich nicht als ausreichend. Genausogut könnte man Harry Potter-Reihe mit Guardians of the Childhood vergleichen, eine Gruppe von Übermenschen kämpft gegen das Böse. Dieser Plot wurde schon hunderte von Malen in unterschiedlichster Weise verwendet und von daher sollte man keine Vergleiche ansetzen, wenn es bisher nur zwei Trailer gibt. Außerdem ist keiner der Schauspieler aus The Avengers so süß wie der Sandman im Rise of the Guardians Trailer 😀

 
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Verfasst von - Juli 16, 2012 in Filme

 

Die Literaturrecherche

Am Anfang einer jeder Hausarbeit und einer jeden Schriftstellerischen Tätigkeit steht die Recherche, manchmal ist sie einfach und manchmal nicht. In meinem Fall gibt es mehr als genügend Literatur zu den Themen Teufel, Dämonen, Kultur und auch zu dem Thema Horrorfilm. Schade nur das es nur so wenig Literatur dazu gibt das beides gleichzeitig behandelt.

Schwierig ist es nur der Suchmaschine des OPAC die richtigen Schlagworte einzugeben, den Rest macht das Programm alleine. Aber dann muss man auch die richtigen Bücher aus dieser Liste filtern, denn ein Buch über das die Bedeutung des Teufels in der christlichen Heilsgeschichte behandelt wird bei einem Horrorfilm vermutlich von geringerer Hilfe sein, als ein Buch das den Teufel ikonografisch aufschlüsselt.

Zudem stellt sich nach der Lektüre dieser zitierfähigen Literatur immer noch die Frage einer These. Ich habe schon immer Probleme damit gehabt meine Gedanken klar in einem Satz zu formulieren, also wirklich nur ein Satz und nicht mehr. Ein ähnliches Problem stellt sich mir wenn ich Titel bei meinen Romanen finden soll.

 
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Verfasst von - Juli 11, 2012 in Hausarbeit, Roman, Schreiben

 

Horrorfilme und Christliche Motive

Es hat sich entschieden meine Hausarbeit wird sich um die christlichen Motive im Horrorfilm drehen, was mir jetzt noch fehlt ist eine gute These.  Das ist immerhin ein weit zu fassendes Gebiet „Christliche Motive“ und es kommt auch nicht gerade selten in den Filmen der 1970er Jahre vor. Wenn man nur einmal die Liste von Wikipedia durchgeht kommt man auf mindestens 49 Filme in denen alleine eine Erwähnung von Religion im Titel vorkommt. Dabei weiß man aber noch nicht ob dies dann auch im Film selbst Thematisiert wird.

Ich weiß nicht wie genau ich an dieses Thema gehen werde, aber es ist gut eine grobe Richtung zu kennen.

Das Böse kann sich wie wir wissen in vielen Variationen in Kunst und Kultur darstellen lassen. Heute habe ich gelernt das eine böse Tat in einem Buch oder einem Film, noch lange nicht einen bösen Charakter macht. Ich habe in einem Forum, in dem ich mich bewege, gefragt ob die Figur für den Leser als ein Monster dasteht, wenn er eine Person tötet um eine andere zu retten. Die Meinungen dazu waren recht eindeutig, da die von mir beschriebene Szenerie eindeutig der Nothilfe zuzuordnen sei, wäre die Handlung des Charakters nachvollziehbar und verständlich. Aber jeder der sich schon einmal das Strafgesetzbuch durchgelesen hat und kein Jurist ist, wird mir zustimmen das man da mit der Definition durcheinander kommt, was nun Notwehr, Totschlag oder Mord ist.

 
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Verfasst von - Juli 10, 2012 in Hausarbeit, Roman, Schreiben

 

Endlich ein Hintergrund

Vielleicht etwas früh, aber das ist mein Hintergrund. Man sollte nicht meinen was einem so alles einfällt, wenn man wegen der Hitze nicht schlafen kann. In meinem Fall dieser Hintergrund. Da ich danach etwas ziellos rumprobiert habe und nie auf das Ergebnis kam das ich haben wollte habe ich es einfach mal mit Youtube ausprobiert. Siehe da, es gibt doch wirklich fast alles im Internet. Den Link zu der Anleitung wie man diese Farbspritzer macht findet ihr in meinen Links.

Ebenfalls dort zu sehen ist die Anleitung wie man den Header erstellt. Das wusste ich zwar bereits, aber da mein PC ein uraltes Model ist, ich kann froh sein das mein Grafik Tablet und Gimp 2.6 funktionieren, habe ich für euch ein Tutorial herausgesucht das leicht zu verstehen ist.

 
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Verfasst von - Juli 9, 2012 in Kreatives

 

Hintergründe, eine Wissenschaft für sich

Heute habe ich versucht einen Hintergrund für meinen Blog zu gestalten, es war leider nicht von erfolg gekrönt und so bleibt der Blog weiterhin weiß… zumindest vorerst.

Mein zweites Werk habe ich weiter überarbeitet. Meine Beta meinte, ich sollte mich nicht quälen und das Kapitel mit der Ratte überspringen, bis es mir leichter fällt darüber zu schreiben.

Um weniger ablenkung zu haben, habe ich mir ein neues Schreibprogramm runtergeladen, Writemonkey.  Das lustige ist, ich habe jetzt Schreibmaschinengeräusche im Ohr, wenn ich tippe.

 
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Verfasst von - Juli 8, 2012 in Kreatives, Roman